Epilepsie

Epilepsie ist eine vorübergehende Funktionsstörung des Gehirns, bei der es zu unkontrollierten spontanen Entladungen der Nervenzellen kommt. Diese können nur einen Teil des Gehirns (fokal) oder das gesamte (generealisierte) Gehirn betreffen. Epileptische Anfälle können ausgelöst werden durch eine erworbene Hirnerkrankung (symptomatische Anfälle) oder eine genetische Veranlagung (idiopathische Anfälle). An einer Epilepsie kann man in jedem Lebensalter erkranken. Es gibt unterschiedliche Anfallsformen, aus denen sich die Behandlung ableiten lässt. Zur Behandlung der Epilepsien steht eine Vielzahl von Medikamenten unterschiedlicher Wirkstoffe zur Verfügung. Das Ziel der Therapie ist Anfallsfreiheit. Meist handelt es sich um eine Langzeittherapie.

Eine der wichtigsten Untersuchungen bei der Diagnose der Epilepsie ist das EEG.